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jamiejap is currently doing nothing important

Full Name:
Born:
July 05, 1977
Job:
Illustrator
Website
illuinsel
Status:
Freelance
Biography:

Get more infos under www.illuinsel.ch or www.schnuppe.ch

Interests:

jogging, comic books, computer, apple, walking, design, illustration

Member since:
February 08, 2007
Last login on:
September 05, 2008

Blog

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in memoriam: pixeldesign



deutsch: Eigentlich müsste diese Stilrichtung längst tod sein. Trotzdem gibts einige Fanatiker die scheinbar nicht loslassen können vom Pixeldesign.

Dafür ist der Pixeldesign eigentlich aus einer Not entstanden: die früher Computerbildschirme konnten wegen der geringen Auflösung vieles nur unscharf darstellen. Dadurch entwickelte sich ein Pixelstil, der in seiner isometrischen Variante durch sein Schärfe vorallem bei Strategiespielen in Mode kam. Die Beliebtheit wuchs so stark, dass der Stil bald auch den Weg in die Kunst und in die Grafik und in die Schriftgestaltung fand. In den späten 90er war Pixeldesign DER angesagte Stil an dem man nicht vorbei kommt. Heute sieht die Sache ganz anders aus. Die Game-Industrie setzt heute voll auf 3d und die tausenden Pixelfonts will heute niemand mehr sehen.

Eigentlich grund genug den Pixeldesign definitiv für Tod zu erklären. Wenn da nicht ein paar Konservative erheblichen Wiederstand leisten würden. Neustes Beispiel dieses Wiederstandes ist ein Reihe von oldschool Pixelgames von pixeljam und retrosabotage oder die ständig neuen Poster von eboy was man schon fast als Leichenschändigung bestrafen müsste. Naja die Vergangenheit ist nicht todzukriegen.



+ Pixelfonts
+ retrosabatage Games
+ Pixeljam Games
+ eboy
+ Pixeljoint Community

die iPhone Lüge / the iPhone lie



deutsch: Apple hatte uns ein Mobiltelefone versprochen uns aber einen kleinen Minicomputer gebracht. Doch der kleine Computer lässt bald Langeweile aufkommen. Dabei hat apple fast alles richtig gemacht: das iPhone ist ein wunderbares, revolutionäre Gerät das vor allem durch seine wunderbar intuitive und durchdachte Bedienung überzeugt. Im Internet surfen und Mails runterladen war auf einem Mobiltelefon noch nie so einfach und so lustvoll. Das iPhone ist wie ein kleiner apple Computer, einfach zu Bedienen und die verschiedenen Applikationen sind perfekt untereinander abgestimmt. Gegen das Iphone sieht die Konkurrenz billig und veraltet aus. Wie kann ein solches wunderbares perfektes Gerät trotzdem enttäuschen?

Weil apple den Menschen dabei vergisst. Der Mensch will nicht nur selber Verantwortung übernehmen über wie und was auf seinem Telefone läuft, er will auch gefordert werden. Dabei ist das iPhone keine grosse Hilfe. Apples Politik möglichst wenig individuell verstellbare Optionen zu bieten führt dazu, dass man das Gerät innerhalb kurzer Zeit auf seine Bedürfnisse eingerichtet hat. Danach sitzt man bald gelangweilt mit dem iPhone auf dem Sofa. Die Freude Fotos anschauen und zu zoomen, oder lustvoll durch die Musiksammlung zu blättern, weicht bald einer tiefen Langweile. Da bleibt nur der Gang ins Internet, der aber wegen fehlender Plugins (Flash, Quicktime usw) auch nicht lange fesseln kann. Natürlich könnte man noch einige Spiele runterladen oder andere Programme, doch durch die Restriktion von apple ist der appstore mit seinen Angeboten wenig attraktiv. Bald macht sich eine Sinnlosigkeit im Tun breit, die nicht mehr weichen will. Als Telefon ist das iPhone zu komplex als Minicomputer muss man zu viele Bedingungen eingehen und zuviele Abstriche machen. Da kann man nur hoffen, dass apple das iPhone RICHTIG öffnet für Fremdapplikationen, sodass wir wieder die Wahl haben und die Optionen. Damit wir nicht mit einem wunderbaren Gerät auf dem Sofa sitzen müssen und nicht wissen was wir damit tun sollen.


english: apple has promised us a cellarphone but it's in fact a mini-computer which is only boring after a while. Why that? The iPhone is really a wonderfull revolutionary mobile-phone. Accord to the iPhone other phones looks cheap and old-fashioned. Anyway the iPhone bores me because its to easy and smooth and there are to few options to adjust. As a cellarphone its to complexe and as a minicomputer there is too little to do.

So i often find myself sitting on the sofa with my iPhone and no idea what I should do with that thing. Making a call? Looking at my pictures again? Going through my music collection again? Surfing on the internet? But without severals plugins it is not so a pleasure. Writting a mail? But all my documents are on my computer. And so on...

So it is necessary that apple really opens the iPhone. So that I can be in charge for my phone and can really use it.

Comments (1)

internet oldies: picidae against internet censorship



In september 2007 the swiss artist Mathias Jud and Christoph Wachter has invented a simple approach to fool the internet censorship. Their website just changes the text from websites into a big image so that the censorship routine can't read whats written. You can navigate normal through the website because picidae assums all links. Its a very simple thing but a very clever idea.



+ more info

me & you & me : now I am a mangafigure



deutsch: Das World Wide Web wird immer mehr zur virtuellen Drehpunkt für das soziale Leben. Einige geben dabei alles über sich preis, Andere flüchten sich in andere Rollen, verschleiern ihre Identität oder änderen sie nach Lust und Laune ab. Denn ein wichtiger Punkt kann diese Virtuelle Welt immer noch nicht bieten und das ist der persönliche Kontakt. Optisch erfährt man nämlich wenig über die Menschen die man trifft. Vielleicht mal ein Foto oft aber auch nur eine Zeichnung einer Figur, ein sogenannter Aventar, der dann zum Symbol eines echten Menschen wird. Klar dass man sich dabei von seiner guten Seite zeigen will.

Wer sich selber nicht zeichnen will, aber trotzdem nicht auf ein vorgefertigtes Bildchen zurückgreifen will, kann sich mit Hilfe einer Website selber individuell zusammenbasteln. Neustes Beispiel: Ein Manga Avatar. Wer bastelt nicht gerne ein wenig an seinem Aussehen herum? Mit ein Paar Mausklicks ändert man sich so dass man sich selber endlich findet. Denn für eine kurzen Moment dreht sich im WEB mal alles nur um sich selbst.


english The world wide web is place where people meet without realy seeing each other personal. Often only a drawn image stands for a real person. So the picture gets a iconic symbol for a human being. Its only human that we would like to present our selfs in good light.

For all of you which won't draw a avatar and don't want to take a ready-made picture can create a personal avatar on several websites. Newest example: "face your manga" With some easy clicks you creat yourself as a manga figure. Nice! And for some minutes the web only revolves around you....


+ face your manga
+ be a simpson
+ Mr Picassohead

illuinselnews: Interview on kinkimag.com



deutsch: Das schweizer Magazin Kinkymag hat im Web ein Interview mit mir veröffentlicht. Wer sich für sowas interessiert darf es gerne anschauen.


english the swiss mag kinki has published a intervie with me on their website. If your' interested in that sort of things go ahead. (unfortunately it's only in german)


+ Interview kinkimag

anamorphic carparc



In Melbourne Axel Peemöller developed a way-finding-system for the Eureka Tower Carpark. The distored letters on the wall can be read perfectly when standing at the right position. The idea is very clever realized but not very new. The father of this sort of art is a swiss artist called Felice Varini. He started with his geometric perspective-localized paintings of rooms and other spaces, using projector-stencil techniques in 1979. There also exist a lot of others projects like that, for example the car parc urania in zurich. (via fontblog )

+ project pics
+ project award
+ website Axel Peemöller
+ website examples Felice Varini
+ pictures car parc urania zurich

childbook classic 2: Joerg Mueller



deutsch: Im Grunde genommen bin ich kein Freund von fotorealistischen Zeichnungen, aber die Bilder in Jörg Müllers Klassiker "Alle Jahre wieder saust der Presslufthammer nieder oder die Veränderung der Landschaft" zieht nicht nur Kinder in ihren Bann. Die 1973 erstmals erschienene Mappe mit den sieben Bildtafeln, die die Entwicklung einer Landschaft zwischen 1953 und 1972 zeigen, bestechen durch ihre wunderbaren eindrücklichen Bilder die ohne Text trotzdem kaum jemanden unbeeindruckt lassen. Zum Anschauen und Vergleichen braucht man viel Platz auf dem Fussboden, aber die Zeit lohnt sich. Jörg Müller zeigt in seinem Erstlingswerk viel Gespür für politisch brisante Themen und setzt dies mit vielen Details auf eine wunderbare erfrischende sensible und Intelligente Art um, die auch 2008 noch zu fesseln vermag. Nicht umsonst brachte das Buch ihm den Deutschen Jugendliteraturpreis ein. Jörg Müller selber wuchs im Zürcher Oberland auf und lebt heute als über 60-jähriger in Biel und Frankreich.


english Jörg Müllers childbook "The Changing Countrysider" is one of the most impressive childbook. It shows the development of a swiss landscape from 1953 to 1972 without any text or some statments in seven big and wonderfull detailed pictures. The book has been released in 1973 and has been rewarded with the german youth literature prize. Jörg Müller has shown with this book his intuition for sensitiv und meanfull social topics. Because the book has no text in it you can buy the german Version but it also exist an english Version.


+ some pictures from the book on the Gewerbemuseum Wintherthur site
+ English book version on amazon
+ Deutsche Buch Version bei Amazon
+ Read childbook classic one: Leo Leonni

Zugheftchen


bald heisst es wieder Koffern packen und in den Zug steigen. Das vorherige eindecken mit einer Zeitschrift für die lange Zugfahrt gehört dabei genauso dazu wie überfüllte Abteile und Mitreisende die einem die Sandwichsauce über die Kleider spritzen. Dazu kommt das Problem sich am Kiosk nicht entscheiden zu können. Darum habe ich hier vier mögliche Kandidaten kurz vorgestellt. Ich habe die gezeigten Ausgaben nicht gekauft werde mich aber wohl für einen entscheiden.

1) + neon Das junge Magazin eignet sich besonders gut für eine Zugfahrt bei der man durch Kinder, Schaffner oder Reisende gestört wird. Die Artikels sind oft kurz und abwechslungsreich. Leider lassen sie einem das Gefühl aufkommen man sei inzwischen steinalt geworden. Gestalterisch haut einem das Heft sicher nicht vom Hocker. Trotzdem seien hier die wirklich guten Photostrecken erwähnt die wunderbar kreativ zu den einzelnen Themen in Szene gesetzt werden. Fazit: für alle U25 Party Besucher eine gute Wahl!

2) + form Dieses Magazin sieht nett aus und baut seinen Inhalt aus verschiedensten Design Bereichen auf. Z.T ist es mehrsprachig Englisch / Deutsch gehalten. Das Format ist eher unhandlich und man konsumiert es am besten in einem Coiffeursessel. Der recht hohe Preis von ca 20 Euro lassen das Magazin fast schon als Wertgegenstand durchgehen womit es im Zug natürlich nichts verloren hat. (ausser man reist 1. Klasse) Fazit: lieber in der Unibibliothek abstauben oder lesen als für die Zugfahrt erstehen.

3) + brand eins ich habe noch nie eine Ausgabe davon gekauft und werde es wohl auch nicht tun. Trotzdem schaue ich mir immer die Covers an und wünschte mir die Inhalte würden mich interessieren. Gestaltet hat das Magazin Mike Meiré der mit seinem neusten Wurf, dem Redesign des Architektur Magazines Arch+ Kontroversen und Diskussionen ausgelöst hat. Brands eins sieht jedenfalls gut aus, gut genug es nur desshalb zu kaufen. Fazit: Wenn man es nicht liest kann man es immer noch zuhause beim Klo hinlegen und Besucher erfreuen.

4) + kinki Das Magazine habe ich ja schon mal hier im blog verrissen. Trotzdem habe ich es nochmals gekauft und bin hab mich nicht schlecht damit unterhalten. Das Magazin gibt sich bescheidener und dies hat dem Heft gut getan. An die grobe Gestaltung gewöhnt man sich, auch wenn man sich nie damit anfreunden kann. Die Inhalte sind im grunde abwechslungsreich aber nichts Besonderes, aber für 6 Franken kann man nicht viel sagen. Immerhin besteht das Heft nicht nur aus hochglanz Bilderstrecken: Fazit: Nicht nur für verkokste Zürcher!

grillparty flyer



+ have a closer look to the illustration

Comments (1)

illuinsel news: some new stuff


deutsch
(1) Endlich ist das A1 Poster fertig an dem ich seit Anfang Jahr rumwerke. Im Auftrag von Freunden habe ich die ganz Familie in einem Unterwasser Wimmelbild in Szene gesetzt. Die Stimmung ist zwischen warme Bade Nacht in der Piraten-Südsee und Käpten Nemo angesiedelt und sollte ausser ansprechen nicht viel mehr aussagen.

(2) Für Sternföfi habe ich wiedermal ein Openair Flyer gestaltet, der möglichst viele Leute mit der Aussicht auf eine Gratistasche in die heimischen Shops in Bern, Tivoli oder St. Gallen locken sollte. Den Flyer habe ich einfach und gut lesbar gehalten und mit warmen Farbtönen gestaltet damit das Ziel auch möglichst erreicht werden kann. Der Eindruck des Flyers sollte in Richtung Sommer Eis gehen und wiedermal die Gefühlseben der Kunden ansprechen. Die Vorschläge gabs in blau, gelb und rosa. Die entgültige Version war in blau.

english
(1) finally I've finished the poster I was working on the last half year. It's a kind of a undewater family busy picture that i' ve designed for some friends of mine. The mood should be between Caribbean Monky Island Pirates and Captain Nemo.

(2) another entrapment flyer for the swiss t-shirt company sterneföifi. If you bring this flyer back to one of their shopes you get a canvas bag for free.( and hopefully buy some other great stuff) The colors are warm und emotional and remind me of some soft ice : hmm summer!

+ See more of the Undewater Poster
+ have a closer look to the sterneföfi Flyer

nice: openair st.gallen poster



Today the open air festival st. gallen starts. A good time to point at the lovely poster which has been made for the event. Its a really nice one, impressiv but fine and sweet. Responsible for the poster ist the swiss agency Die Gestalter . Its nice to see that not every poster for a music event must look ugly or common.

+ see the entire poster here
+ visite the openair st gallen website

new childbook project



deutsch: Während ich für meine Kinderbuch noch ein Verlag suche bin ich schon dran ein Neues zu machen. Immerhin will man ja sein Schaffen nicht abhängig machen vom Umstand dass man einen guten Verlag findet oder nicht. Wer also gerade ein Kinderbuchverlag zur Hand hat der mein Kinderbuch vertreiben und herausbringen möchte soll sich doch bei mir melden. Für alle Anderen zeige ich wieder ein paar Entwürfe für das Neue (siehe oben) das inhaltlich natürlich noch top secret ist. Sicher ist, dass der Stil ein wenig mehr im 60er Jahre look gehalten sein wird, d.h mit vielen Farbflächen und netten Pinselstrichen. Wünscht mir Glück!


english: While I'm looking for a publisher for my childbook im working on a new one. If somebody is willing to publish my book please contact me, for the others just enjoy the porposal for the new one above. Some others pictures will follow. Wish my luck!


+ a closer look to the new childbook
+ pictures from my last childbook